Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für den gesamten Geschäftsverkehr mit den Kunden von Lektorat Berlin, im Folgenden Auftragnehmer genannt. Das Lektorat Berlin (Ralf Sonnenberg u. a.) setzt sich aus freien Lektorinnen und Lektoren zusammen, welche jeweils persönlich gegenüber dem Kunden für die eigenverantwortlich durchgeführte Textbearbeitung bzw. die Vertraulichkeit des jeweiligen Datentransfers haften. Mit der Auftragserteilung bestätigt der Kunde, nachfolgend Auftraggeber genannt, dass er die vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen zur Kenntnis genommen hat und akzeptiert. Entgegenstehende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, auch wenn diesen nicht ausdrücklich widersprochen wird. Es gelten, soweit nichts anderes vereinbart wurde, die zum Zeitpunkt der Auftragserteilung gültigen Preise, wie sie auf den Internetseiten von Lektorat Berlin zum Zeitpunkt einer Auftragsanfrage zu sehen sind. Sofern von Seitenpreisen die Rede ist, handelt es sich dabei immer um eine redaktionsübliche Normseite à 1600 Zeichen inkl. Leerzeichen und  Fußnoten. Eine angebrochene Seite gilt als ganze Seite. Die genannten Preise gelten ausschließlich für Korrektur und Lektorat in elektronischer Form. Korrekturen und Optimierungsvorschläge werden von dem Auftragnehmer auf Wunsch des Kunden/der Kundin mittels der Überarbeitungsfunktion von Microsoft Word im Dokument durchgeführt und somit nachvollziehbar gemacht. Verlangt der Auftraggeber die Korrektur in Papierform, hat er dies im Vorfeld der Auftragserteilung explizit anzugeben und gegebenenfalls wird ein zusätzliches Honorar vereinbart.

Vertraulichkeitserklärung
Das Lektorat Berlin sichert dem Auftraggeber Diskretion zu. Alle Texte werden streng vertraulich behandelt. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, Stillschweigen über alle Tatsachen zu bewahren, die ihm im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit für den Auftraggeber bekannt werden. Daten des Auftraggebers (Namen, Adressen usw.) werden vom Auftragnehmer nur zum internen Gebrauch gespeichert und lediglich an Lektoren weitergegeben, welche dem beauftragten Lektorat als freie Mitarbeiter angehören. Der Auftragnehmer haftet jedoch nicht für die Weitergabe von Daten des Auftraggebers, die sich Dritte durch widerrechtliche Handlungen angeeignet haben. Die elektronische Übermittlung von Texten und Daten sowie gegebenenfalls weitere Kommunikation in elektronischer Form zwischen dem Auftraggeber und dem Auftragnehmer erfolgt auf Gefahr des Auftraggebers. Absoluten Schutz elektronisch übermittelter Daten und Informationen kann der Auftragnehmer nicht gewährleisten, da nicht auszuschließen ist, dass sich Unbefugte auf elektronischem Wege Zugriff auf die übermittelten Texte und Daten verschaffen.

Zahlung, Verzug
Rechnungen sind grundsätzlich innerhalb von maximal 14 Tagen nach Erhalt ohne Abzug fällig. Anfallende Bankgebühren (z. B. für Auslandsüberweisungen oder Schecks) sind gegebenenfalls vollständig vom Auftraggeber zu übernehmen. Falls Zahlungsverzug besteht, berechnet der Auftragnehmer je Mahnschreiben als Aufwandsentschädigung eine angemessene Gebühr. Darüber hinaus behält sich der Auftragnehmer rechtliche Schritte (etwa die Einleitung eines kostenpflichtigen Gerichtlichen Mahnverfahrens) ausdrücklich vor. Tritt der Auftraggeber aus nicht vom Auftragnehmer zu verantwortenden Gründen vor der Lieferung der vereinbarten Leistung vom Auftrag zurück, so entsteht ihm eine Zahlungsverpflichtung gegenüber dem Auftragnehmer in Höhe des vollständigen Auftragswerts.

Lieferung, Fristen
Der Auftragnehmer bemüht sich, Terminzusagen pünktlich und zuverlässig einzuhalten. Für Verzögerungen durch höhere Gewalt (z. B. Krankheit, technische Probleme) übernimmt der Auftragnehmer keine Haftung. Bei durch den Auftragnehmer zu vertretendem Leistungsverzug ist der Auftraggeber nach Setzung einer angemessenen Nachfrist zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt.
Der Rückversand der korrigierten bzw. lektorierten Texte erfolgt, wie im Auftragsschreiben vereinbart, entweder in Papierform oder in Datenform. Der Auftragnehmer übernimmt keine Haftung für eine erfolgreiche Übersendung der versandten korrigierten Texte. Alle Verpflichtungen sind erfüllt, wenn die korrigierten Texte entsprechend der vereinbarten Versandart in den Versand gegeben worden sind. Der Versand auf elektronischem Weg (z. B. per E-Mail) oder auf eine andere Art der Fernübermittlung (z. B. Bereitstellung per Cloud) erfolgt auf alleinige Gefahr des Kunden. Bei Übersendung der korrigierten Texte per E-Mail oder auf eine andere Art der Datenfernübertragung ist der Kunde für eine endgültige Überprüfung der übertragenen Texte und Dateien verantwortlich, da eine Veränderung der übertragenen Daten nicht ausgeschlossen werden kann. Eine Haftung für Schäden aufgrund elektronischer Viren wird ebenfalls ausdrücklich ausgeschlossen.

Beanstandungen, Gewährleistungspflicht, Haftungsausschluss
Für Fehler haftet der Auftragnehmer bei nachweislichem Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, maximal jedoch in Höhe des jeweiligen Auftragswerts. Beanstandungen sind vom Auftraggeber innerhalb einer Frist von sieben Kalendertagen nach Lieferung unter Angabe des Wortlauts der beanstandeten Textstellen und mit detaillierter Begründung geltend zu machen. Erfolgt diese Geltendmachung nicht oder zu spät, gilt die Leistung als akzeptiert. Bei berechtigten Reklamationen ist dem Auftragnehmer eine angemessene Frist zur Nachbesserung einzuräumen. Nur wenn diese Nachbesserung nicht erbracht werden kann, besteht Anspruch auf angemessene Minderung des vereinbarten Honorars. Wird die Leistung des Auftragnehmers durch den Auftraggeber nicht beanstandet, geht die alleinige Verantwortlichkeit für die Richtigkeit der Arbeiten mit deren Annahme, spätestens jedoch nach Ablauf der Beanstandungsfrist, auf den Auftraggeber über. Für vom Auftraggeber nachträglich veränderte Texte lehnt der Auftragnehmer auch innerhalb der Beanstandungsfrist jede Verantwortung ab. Da stilistische und inhaltliche Bearbeitungen im Rahmen des Lektorats stark vom Sprachgefühl und Vorwissen des Lektors abhängen, verstehen sie sich lediglich als Verbesserungsvorschläge und bedürfen der Prüfung durch den Auftraggeber. Im Fall des Ganzlektorats prüft der Auftragnehmer immanent die Stringenz und Kohärenz eines Textes und verweist auf inhaltliche Unstimmigkeiten, die ihm während des Lektorats auffallen. Er stellt jedoch keine Recherchen bezüglich der inhaltlichen Richtigkeit  von Texten an und übernimmt somit auch keine Gewähr für diese. Jedwede Haftung für stilistische und inhaltliche Verbesserungsvorschläge wird daher ausgeschlossen.
Ziel des Korrektorats ist die höchstmögliche Reduzierung aller vom Auftraggeber verursachten Fehler im Ausgangstext. Das bedeutet, dass der Text des Auftraggebers hinsichtlich korrekter Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung und Silbentrennung geprüft wird und dass diese Korrekturen so gekennzeichnet werden, dass sie für den Auftraggeber nachvollziehbar sind. Der Auftraggeber erkennt ausdrücklich an, dass eine vergleichsweise hohe Fehlermenge im Ausgangstext das Erreichen dieses Ziels unter Umständen beeinträchtigen kann, sodass auch nach Abschluss des Korrektorats immer noch ein gewisser Rest an Fehlern verbleiben kann. Eine Garantie für völlige Fehlerfreiheit ist grundsätzlich immer ausgeschlossen. Bei sich ständig wiederholenden Fehlern des Autors ist zudem eine einmalige diesbezügliche Anmerkung des Korrektors ausreichend. Für die rechtliche Zulässigkeit der Inhalte von durch den Auftragnehmer bearbeiteten Texten ist der Auftraggeber verantwortlich.

Erfüllungsort, Gerichtsstand, Wirksamkeit
Das Geschäftsverhältnis zwischen dem Auftragnehmer und dem Auftraggeber unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist der Wohn- und Geschäftsort des verantwortlichen Lektors. Diese Geschäftsbedingungen gelten für alle Geschäftsbeziehungen zwischen dem Auftragnehmer und seinen Auftraggebern. Durch die rechtliche Unzulässigkeit oder die schriftliche Veränderung einer oder mehrerer Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen wird die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht beeinträchtigt.

Stand: 14.01.2018